Malteser Kinder- und Jugendgruppen
Am 7. Oktober 2009 wurde die Malteser Jugend Sankt Ingbert gegründet. In den Gruppenstunden
- erleben Kinder und Jugendliche eine aktive Freizeitgestaltung,
- erfahren sie christliche Werte,
- werden ihnen in kinder- und jugendgerechter Form Kenntnisse in Erster Hilfe vermittelt
- werden sie zu sozialem Verhalten angeleitet.
Die Gruppenstunden finden 14tägig statt.
Ort: Jugendraum des Pfarrheims St. Pirmin, Robert-Koch-Straße 2, Eingang an der Rückseite, am Schulhof der Albert-Weisgerber-Grundschule
-> 6-8 Jahre: Freitags, 16:30 – 18:00 Uhr. Nächste Gruppenstunde: Freitag, 22. Januar
-> 9-11 Jahre: Montags, 17:00 – 18:30 Uhr. Nächste Gruppenstunde: Montag, 1. Februar 2010
-> 12-14 Jahre: Mittwochs, 18:00 – 19:30 Uhr. Nächste Gruppenstunde: ??
Interesse? Infos bei Andreas Keller, Tel. 06894 - 389 10 13
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Infobrief über Grundlagen und Konzepte der Malteser Kinder- und Jugendarbeit - für Eltern, Schulleiter, Lehrer/innen
Mensch im Mittelpunkt
Der heranwachsende Mensch wird in den Gruppen der Malteser Jugend ganzheitlich gefördert und gefordert. In den meist koedukativen Gruppen können die Mitglieder ihre Talente und Fähigkeiten in einem geschützten Raum erproben. Durch vielfältige und zielgruppenorientierte Angebote wird die Werteentwicklung des jungen Menschen geprägt: Verantwortungsbewusstsein, Hilfsbereitschaft, Toleranz, Achtung und Respekt werden nicht nur gelehrt, sondern gelebt.
Als christlicher Jugendverband achtet die Malteser Jugend jeden Menschen, unabhängig von seiner Nationalität und seiner Religion, selbstverständlich haben auch behinderte Kinder und Jugendliche ihren Platz in den Gruppen der Malteser Jugend. Die Jugendbekleidung ist ein äußeres Zeichen für die gelebte Gemeinschaft und dient der Identifikation mit dem Verband.
Gemeinschaft der Gruppe als pädagogisches Prinzip
Die Gemeinschaft der Gruppe ist das stabile Fundament für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich in der Malteser Jugend engagieren. In dieser Gruppe sollen Erfahrungen
ermöglicht werden, die den Mitgliedern helfen, ihre individuellen Interessen und Fähigkeiten zu erkennen und zu entwickeln. Der Umgang in der Gruppe ist geprägt von Freundlichkeit, Zuverlässigkeit, gegenseitiger Achtung und Respekt.
Religiöse Orientierung
Junge Menschen sind auf der Suche nach Leitbildern und Idealen und nach verbindlichen Werten, die ihnen Orientierung und Sicherheit bieten. Die Malteser Jugend konfrontiert die Jugendlichen mit Jesus Christus. Sie schafft Räume und Lernfelder, in denen junge Menschen lernen, ihr eigenes spirituelles Leben zu erfahren, zu verstehen und zu gestalten. In diesen Räumen werden Jugendliche mit ihren Fragen und Wünschen ernst genommen. So erwächst die Fähigkeit, „die Welt mit den Augen Jesu zu sehen“ und die eigenen Gaben und Begabungen sinnvoll für den Nächsten einzusetzen.
Es kommt dabei entscheidend darauf an, dass die Botschaft Jesu den Jugendlichen in glaubwürdigen Menschen begegnet - in Gleichaltrigen ebenso wie in Gruppenleitern, Priestern, ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern, die ihnen den Zugang zu Glauben und Kirche ermöglichen.
Internationale Arbeit
Die Malteser Jugend sieht in der internationalen Kooperation insbesondere für junge Menschen vielfältige Chancen. Durch das Erfahren und Erleben fremder Kulturen und Gesellschaftsordnungen, des gemeinsamen „Unterwegs seins“ mit Menschen anderer Länder, ist Entwicklung des Individuums und der Gruppe möglich. Gegenseitiger Respekt und Akzeptanz der Verschiedenartigkeit entstehen. Die Malteser Jugend fördert aus diesem Grund bi- und multilaterale Partnerschaften und Patenschaften, die unmittelbare Begegnungen von jungen Menschen
ermöglichen.
Führungskräfte als Garanten qualifizierter Jugendarbeit
Jugendgruppenleiter und -assistenten sowie Kursleiter werden nach einem bundeseinheitlichen Konzept auf ihre Arbeit vorbereitet und entsprechend qualifiziert. Grundsätzlich wird die Übernahme von Verantwortung im Jugendverband an eine qualifizierte Ausbildung und an Eignungskriterien gebunden. Ständige, qualifizierte Begleitung durch ehren- und hauptamtliche Führungskräfte stellen eine langfristige und kontinuierliche Selbstreflexion der Leitungspersonen sicher.